Amazon.de Widgets Phantomspeisung - Architektur, Le Corbusier, Peter Zumthor

16.07.2009, 21:41:12, Kategorien: Architektur, Bücher, Kleidung

Why Do Architects Wear Black?

von Stephan Dürr

Warum tragen Architekten Schwarz?

Dieser Frage ist Cordula Rau nachgegangen und hat 100 namhafte internationale Architekten gefragt. Die handschriftlichen Antworten sind in einem charmaten Büchlein, das wie ein (schwarzes) DIN-A6-Skizzenbuch daherkommt, abgedruckt.

Die 100 Antworten sind für Architekten genauso unterhaltsam wie für Schwarzträger, und auch Hobby-Graphologen kommen auf ihre Kosten. Auch als Geschenk uneingeschränkt empfehlenswert!

Cordula Rau, Why Do Architects Wear Black?, Springer Verlag, Wien, 2008

10.07.2009, 14:20:17, Kategorie: Le Corbusier

Grabmal von Le Corbusier (Architekt: Le Corbusier, 1957)

von Stephan Dürr

Auch der wichtigste Architekt des Jahrhunderts muss irgendwann sterben. Gut, wenn er sich vorher wenigstens ein angemessenes Grab errichtet hat.

Mit 78 Jah­ren, am 27.08.1965, starb Le Cor­bu­sier in Cap-Martin, als er beim Baden im Meer nahe sei­nem Fe­ri­en­häus­chen „La Cabanon“ nach einem Herz­schlag er­trank. Er ist auf dem Fried­hof von Roquebrune-Cap-Martin in Grabmal, das er für sich und seine bereits 1957 verstorbene Frau Yvonne gestaltet hat, be­stat­tet.

23.04.2008, 22:07:01, Kategorien: Architektur, Le Corbusier

Unité d’Habitation, Marseille (Architekt: Le Corbusier, 1952)

von Stephan Dürr

Unité d’Habitation Marseille

Unité d’Habitation Marseille

Unité d’Habitation Marseille

Unité d’Habitation Marseille

Unité d’Habitation Marseille

Die Unité von Marseille war die erste von insgesamt fünf Wohneinheiten und wurde 1952 fertiggestellt. Das Konzept der zur Wohnmaschine gestapelten Maisonette-Wohnungen geht auf Le Corbusiers „Pavillon de l’Esprit Nouveau“ von 1925 sowie das System „Dom-ino“ von 1914 zurück. Neben den Wohnungen sind hier weitere Funktionen wie Geschäfte, ein kleines Hotel und eine Wäscherei zu einer vertikalen Stadt integriert, auf dem Dach gibt es einen Kindergarten, ein Freilufttheater und eine Sporthalle.

Der Mensch steht nicht nur funktional im Mittelpunkt, er wird auch zum Maßstab bis ins Detail: Le Corbusier wendete hier zum ersten Mal sein kurz zuvor entwickeltes Maßsystem „Modulor“ konsequent in der Praxis an. Die harmonischen Maße dieser Fibonacci-Reihe leiten sich von der Greifhöhe eines stehenden Menschen von 2,26 m ab.

Das Gebäude steht auf mächtigen Stahlbetonstützen, unter denen der Verkehr und das öffentliche Leben hindurchfließen sollten.

Die Wohnmaschine ist ein typisches Beispiel für Le Corbusiers Streben nach einer radikalen Änderung der Architektur, die unter Verwendung technischen Möglichkeiten bessere Lebensbedingungen schaffen sollte. Der intellektuelle Unterbau hat bei Le Corbusier großes Gewicht. Er selbst sieht sich ganz unbescheiden als Universalgenie in der Tradition eines Leonardo da Vinci. Dass seine gebaute Architektur diesem messianischen Anspruch in der Praxis – besonders im Rückblick – nicht immer gerecht wurde, schmälert in keiner Weise seine Leistung als der prägendste Architekt und radikalste Erneuerer der Architektur des 20. Jahrhunderts.

18.04.2008, 20:10:50, Kategorien: Architektur, Peter Zumthor

Kunsthaus Bregenz (Architekt: Peter Zumthor, 1997)

von Stephan Dürr

Kunsthaus Bregenz

Kunsthaus Bregenz

Die transluzente Fassade des Kunstmuseums besteht aus satiniertem Glas, das in großen Platten ähnlich den traditionellen Holzschindeln verlegt wurde.

Die Treppenläufe und Geschossebenen zeichnen sich durch die schleierartige Hülle deutlich ab.

Gleichzeitig gelangt durch die Fassade Licht über die Deckenbekleidungen in die Treppenhäuser und Ausstellungsräume, die ebenfalls aus satiniertem Glas gefertigt sind.

Ein weiteres dominierendes Material ist der Sichtbeton, dessen Oberfläche teilweise farblich behandelt wurde.

24.09.2006, 14:00:42, Kategorien: Architektur, Peter Zumthor

Felsentherme Vals (Architekt: Peter Zumthor, 1996)

von Stephan Dürr

Felsentherme in Vals

Felsentherme in Vals

Felsentherme in Vals

Bilder können nur einen schwachen Schimmer dessen vermitteln, was der Besucher der Felsentherme Vals erlebt.
Der klar gegliederte Baukörper mit seinen Ein-, Aus- und Durchblicken liegt inmitten einer überwältigenden Landschaft und wirkt so selbstverständlich wie ein Teil von ihr.

Örtlich gewonnener Valser Quarzit in präzise geschnittenen und gefügten Platten ist das dominierende Material im gesamten Bau.
Die Klarheit des Baukörpers und die Stimmigkeit jedes einzelnen Details lassen den Bau zu einer überwältigend harmonischen Ganzheit werden.

Die beinahe sakralen Innenräume machen die Felsentherme zu einer Kultstätte von Wasser und Stein. Hier wird Baden zum elementaren Erlebnis.

http://www.therme-vals.ch

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